Aus erfolgreicher Initiative wird Verein: Formosa Dresden will den Austausch zwischen Taiwan und Sachsen langfristig stärken
Dresden, 22. September 2026 – Mit seiner konstituierenden Sitzung am 19. September 2026 wurde der Verein Formosa Dresden offiziell gegründet. Ziel des Vereins ist es, die Menschen, Institutionen und Unternehmen im Großraum Dresden stärker mit Taiwan zu vernetzen, den interkulturellen Austausch zu fördern und verlässliche Brücken zwischen Kultur, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zu bauen.
Zum Gründungskreis gehören Menschen mit ganz unterschiedlichen Perspektiven aus Kultur, Wissenschaft, Recht, Wirtschaft und Industrie:
- Tina Chen, internationale Account Managerin und Vorsitzende des Vereins
- Mei-Chen Spiegelberg, Soziologin für interkulturelle Kommunikation
- Harry Liu, Manager in der Halbleiterindustrie
- Jens Zander, Architekt und Kulturförderer sowie stellvertretender Vorsitzender
- Oleg Jampolski, Medienanwalt
- Janett Krätzschmar-König, CEO der Relocation-Agentur intap network
- Martin Kisza, Community Engagement Manager
Der Verein geht aus der Initiative Formosa und der Veranstaltungsreihe „Taiwan meets Dresden“ hervor. Bereits im Juni 2026 erreichten Veranstaltungen wie der Dokumentarfilm A Chip Odyssey, ein Melody Concert und ein taiwanischer Street Market in Hellerau zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Dresden und der Region. „Es war wundervoll zu sehen, wie groß das Interesse an der Kultur und Gesellschaft unserer Heimat ist“, sagt Vereinsvorsitzende Tina Chen. „Die Resonanz auf unsere Events war durchweg positiv und hat gezeigt, wie groß die Neugier auf Taiwan in Dresden ist.“ Auch bei Kulturinstitutionen, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen stößt die Initiative auf großes Interesse. Bereits heute steht Formosa Dresden mit zahlreichen Partnern im Austausch, die den Dialog zwischen Taiwan und Sachsen weiter vertiefen möchten.
„Wir sehen großes Potenzial, gemeinsam eine echte Willkommenskultur zu schaffen“, erklärt Tina Chen. „Dresden entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Standort für taiwanische Unternehmen der Halbleiterindustrie. Für die Fachkräfte und Familien, die mit diesen Unternehmen nach Dresden kommen, möchten wir Brücken in die Stadtgesellschaft bauen – durch Begegnung, Verständnis und gegenseitige Wertschätzung.“ Formosa Dresden will damit einen konkreten Beitrag dazu leisten, dass taiwanische Communitys in der Region nicht nur beruflich ankommen, sondern sich auch gesellschaftlich willkommen und eingebunden fühlen. Zugleich soll die Dresdner Gesellschaft Einblicke in die Kultur, Geschichte und Gegenwart Taiwans erhalten, um die neuen Dresdnerinnen und Dresdner offen, informiert und ohne Vorbehalte begrüßen zu können.
Mit der Vereinsgründung wollen die Initiator/innen künftig noch mehr Projekte und Veranstaltungen realisieren. „Als Verein haben wir deutlich bessere Möglichkeiten, den interkulturellen Austausch langfristig zu fördern“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Jens Zander. „Für 2027 haben wir bereits zahlreiche Ideen entwickelt, wie ‚Taiwan meets Dresden‘ in Dresden und der Region sichtbarer werden kann.“ Neben neuen Veranstaltungsformaten ist z.B. soll auch der erfolgreiche Street Market fortgeführt und weiterentwickelt werden.
Um diese Ideen erfolgreich umsetzen zu können sucht Formosa Dresden weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter sowie Förderpartner aus Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft. „Wir möchten ein engagiertes Team aufbauen, das Dresden und Taiwan mit Herzblut näher zusammenbringt“, so Jens Zander. Mit der Vereinsgründung beginnt für Formosa Dresden der nächste Schritt: Aus einer erfolgreichen Initiative wird eine langfristig angelegte Plattform für Begegnung, Austausch und Zusammenarbeit. Der Verein möchte dazu beitragen, dass Dresden als internationaler Hightech-Standort zugleich als offene, vielfältige und lebenswerte Stadt wahrgenommen wird. Interessierte, Ehrenamtliche und potenzielle Partner können sich per E-Mail an info@formosa-dresden.de wenden.
